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    Reynisfjara: Gefahr? Egal! – Jetzt baden alle in den Folgen der Unachtsamkeit anderer

    Rotes Licht wird 30 % häufiger blinken – Strandschließungen bei hoher Welle

    Reynisfjara macht dicht – wegen der Unachtsamkeit weniger! Ab jetzt wird das rote Warnlicht 30 % häufiger blinken – und dann heißt es: Strand gesperrt. Grund: Immer wieder ignorieren Besucher Warnschilder und bringen sich in Lebensgefahr. Die neuen Regelungen bedeuten, dass alle Besucher für die Unachtsamkeit einiger weniger mitzahlen – im übertragenen Sinne.

    Reaktion auf tödliche Unfälle

    Die Verschärfung folgt auf einen tragischen tödlichen Unfall, bei dem vor einer Woche ein neunjähriges Mädchen aus Deutschland ertrank. Die Eltern dessen werden sich nicht nur wegen ihrer Unachtsamkeit ein lebenlang Vorwürfe machen müssen, sondern auch, weil infolgedessen die Bedingungen verschärft wurden.

    Gestern wurde am gefährlichen Küstenabschnitt ein neues Warnschild installiert, in den kommenden Tagen folgt ein Sperrtor.

    Das neue Schild

    Nächstes Ziel: Zentrales Gefahrenregister

    Bis zum Herbst will das isländische Fremdenverkehrsamt ein zentrales Register gefährlicher Orte einführen. Bisher basieren die offiziellen Statistiken ausschließlich auf Medienberichten – und erfassen nur die schwerwiegendsten Vorfälle.

    💬 Was bleibt: Wer nicht aufpasst, sorgt dafür, dass am Ende alle draußen bleiben müssen.

    💬Was meint ihr: Harte, aber richtige Maßnahme oder Strafe für alle wegen der Fehler einiger?

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