Seit Juni hat Island rund 30 ausländische Gefangene abgeschoben. Justizministerin Þorbjörg Sigríður Gunnlaugsdóttir erklärt im staatlichen Rundfunk RUV, die Maßnahme habe das isländische Gefängnissystem bereits deutlich entlastet. Eine im Juni in Kraft getretene, befristete Änderung des Gesetzes über die Vollstreckung von Strafen ermöglicht es der Regierung, ausländische Straftäter bereits nach Verbüßung eines Drittels ihrer Haftstrafe abzuschieben. Gleichzeitig kann ihnen die Wiedereinreise in den Schengen-Raum...
Die isländische Regierung hat ihre Gesetzesagenda für 2026/2027 vorgelegt. Eine Übersicht der wichtigsten Reformen und Leitprojekte aufgeschlüsselt nach allen 12 Ministerien.
Die Ablehnung eines EU-Beitritts Islands bleibt hoch. Laut einer neuen Gallup-Umfrage erreicht der Anteil der entschiedenen Gegner sogar den höchsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2010.
Industrieministerin Friðriksson bewilligt knapp 490 Millionen ISK für 18 Tourismus-Projekte in 2026. Fokus auf Sicherheit und Naturschutz entstehen landesweit neue Wanderwege, Brücken und Aussichtsplattformen an touristischen Hotspots wie dem Eldfell und Stuðlagil.
In einer heute einberufenen Pressekonferenz haben Premierministerin Kristrún Frostadóttir und ihr Kabinett ein umfassendes Paket befristeter Sofortmaßnahmen vorgestellt. Die Regierung reagiert damit auf die...
In Island wächst der Widerstand gegen einen EU-Beitritt. Eine aktuelle Umfrage zeigt eine klare Mehrheit dagegen – und deutliche Unterschiede zwischen den Parteien.
Island plant ein Infrastrukturunternehmen für große Verkehrsprojekte. Tunnel, Straßen und Brücken könnten künftig teilweise über Mautgebühren finanziert werden.
Das isländische Parlament hat die erste Debatte über ein Referendum zu den EU-Beitrittsverhandlungen beendet. Der Resolutionsentwurf der Regierung wird nun im Auswärtigen Ausschuss weiter beraten.
Island plant ein Referendum über die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen. Außenministerin Þorgerður Katrín hält einen Abschluss möglicher Gespräche innerhalb von rund 1,5 Jahren für möglich – während Politik und Gesellschaft bereits intensiv darüber streiten.
Island plant ein Referendum über die Fortsetzung der EU-Beitrittsverhandlungen. Die Abstimmung soll am 29. August 2026 stattfinden und entscheidet zunächst nur darüber, ob Gespräche mit der Europäischen Union wieder aufgenommen werden.
170 Millionen ISK fließen in 14 Projekte des Regionalplans Island 2026. Gefördert werden Tourismus, Infrastruktur, Innovation und Wiederaufbau in strukturschwachen Regionen.