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    Kulturtipp Westfjorde Island: Verlassene Höfe, Unterkunft+Camping, Drangajökull

    Ausstellung über verlassene Höfe, die die Geschichte von Snæfjallahreppur und Grunnavíkurhreppur bewahren -Unterkunft und Campingplatz

    Das Snjáfjallasetur Kulturerbezentrum liegt malerisch und sehr abgelegen in Dalbær am Snæfjallaströnd in den Westfjorden Islands. Sein Hauptanliegen ist es, die Geschichte der Gemeinden Snæfjallahreppur und Grunnavíkurhreppur in Form von Erzählungen, Gedichten, Bildern und Erinnerungsstücken zu bewahren. Diese wertvollen Daten werden gesammelt, aufgezeichnet und erhalten, um das Erbe dieser Regionen lebendig zu halten.

    Die Anfahrt erfolgt auf dem Snæfjallastrandarvegur, vorbei an der Lagune des Drangajökull.
    Ich war mit einem Camper von CampEasy unterwegs.
    Parkplatz mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten vor dem Snjáfjallasetur

    Zu den Höhepunkten der Ausstellungen gehören Einblicke in den Drangajökull, das Leben auf den verlassenen Bauernhöfen der Umgebung, die Tötung baskischer Walfänger im Jahr 1615 auf der Insel Æðey sowie die Geschichte des isländischen Komponisten Sigvaldi Kaldalóns.

    Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist DSC00015-1024x683.jpg

    Ausstellung Verlassene Höfe

    Die regionalgeschichtliche Ausstellung „Verlorene Höfe und verborgene Orte in den alten Bezirken Snæfjalla und Grunnavíkur“ ist die Basisausstellung des Zentrums. Verschiedene Veröffentlichungen dazu kannst du vor Ort (leider nur in Isländisch) kaufen. In kleinen Büchern werden die ältesten Quellen über die Bewohner der alten Bezirke Snæfjalla und Grunnavík, die Entwicklung der Siedlung, das menschliche Leben, Legenden von Geistern, verborgenen Menschen und verschiedene Aberglauben und Informationen über die letzten Bewohner der Gegend beschrieben. In einem weiteren Buch wird über den Kampf um Elektrizität in dieser isolierten und abgelegenen Gegend berichtet.

    Karte mit allen verlassenen Höfen

    Aktuell: Eisbär an Höfðaströnd an Land gegangen

    Am 19. September 2024 wurde in Höfðaströnd im Jökulfjörður ein Eisbär gesichtet, der wahrscheinlich auf einer Eisschole aus Grönland kam. Auf der Karte oben ist der Hof mit der Nummer 25 gekennzeichnet. Ásthildur Gunnarsdóttir, die Eigentümerin des Hofes in Höfðaströnd, sah aus ihrem Fenster und sah etwas Weißes kommen. Erst dachte sie, es sei ein Pferd, aber dann verständigte sie den Notruf, als sie sah, dass es ein Eisbär ist. Ein Interview mit ihr könnt ihr bei RUV nachlesen. Wenig später wurde der Eisbär erschossen und an das Naturhistorische Institut in Reykjavik mit einem Hubschrauber der Küstenwache überstellt.

    Die Geschichte von von Höfðaströnd (übersetzt Kapstrand) könnt ihr auf der Seite des Kulturerbezentrums Snjáfjallasetur nachlesen. Ich habe sie hier herauskopiert.

    Screenshot von der Webseite von Snjáfjallasetur

    Wann ist geöffnet – Restaurant, Campingplatz und Unterkunft

    Snjáfjallasetur öffnet nur in den Sommermonaten (ungefähr Ende Juni bis August). In dieser Zeit gibt es auch Bewirtschaftung und eine einfache Übernachtungsmöglichkeit, die sich über dem Ausstellungsraum auf dem Dachboden befindet. Leider habe ich davon kein Foto gemacht. Hier stehen in einem Raum mehrere Betten nebeneinander. Wenn du keinen Schlafsack dabei hast, kannst du auch ein bezogenes Bett mieten. Hinter dem Haus ist eine Wiese, auf der man campen kann. Dusche und Toilette ist im Haupthaus, Anschluss an Strom vorhanden.

    Schlafsackplatz mit Zugang zu allem 7.000 ISK p.P/Nacht
    Campingplatz mit Zugang Toilette und Dusche 2000 ISK p.P/für eine Nacht, danach 1.500 ISK
    Kinder unter 13 campen kostenlos, zahlen jedoch Dusche 500 ISK
    Strom Wohnmobil 1.200 ISK
    Waschmachine 500 ISK
    Bezogenes Bett 10.000 p.P/Nacht

    Blick vom Parkplatz zur Unaðalskirkja 

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