Bei Orkubú Vestfjarða, einem Energieunternehmen in den Westfjorden, herrscht Zuversicht, nachdem in diesem Sommer in Patreksfjörður nach heißem Wasser gebohrt wurde.
Im Bohrloch unter Geirseyramúli stießen die Fachleute kürzlich auf ergiebige Wasseradern – mit einer deutlich höheren Temperatur, als zunächst erwartet. Während man zu Beginn der Arbeiten mit etwa 30 °C rechnete, wurden tatsächlich 37–38 °C gemessen.
Die bisherigen elektrischen Fernwärmesysteme kämpfen mit betrieblichen Schwierigkeiten. Das neu entdeckte warme Wasser könnte daher nicht nur das Heizsystem in Patreksfjörður modernisieren, sondern dem Energieversorger in Patreksfjörður „neues Leben einhauchen“, wird Elías Jónatansson, Direktor des Energieunternehmens, im Morgunbladid zitiert.
Eine Masterplanänderung zur Nutzung der geothermischen Energie wurde ins Planungsportal eingestellt.
Titelfoto Bohrung nach Heißwasser unter Geirseyramúli / Mirjam Lassak

