Westfjorde: Baskenzentrum in Djúpavík eröffnet -Island erinnert an die Ereignisse von 1615

Gestern wurde in Djúpavík in Strandir das Isländische Baskenzentrum mit einer offiziellen Zeremonie eröffnet. Anwesend waren unter anderem der französische Botschafter Guillaume Bazard und die spanische Botschaftsvertreterin María Luisa Marteles Gutiérrez del Álamo.

Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Basken, die 1615 beim Walfang im Reykjafjörður Schiffbruch erlitten und in den Westfjorden auf Isländer trafen. Während 83 Männer gerettet wurden, kam es in den darauffolgenden Auseinandersetzungen – bekannt als „Spanische“ oder „Baskenkriege“ – zu zahlreichen Todesfällen.

Die Eröffnung des Zentrums wurde von Guðni Th. Jóhannesson, Historiker und ehemaliger Präsident Islands, vorgenommen. Für das kulturelle Rahmenprogramm sorgten die Mezzosopranistin Guðrún Jóhanna Ólafsdóttir und der baskische Gitarrist und Komponist Francisco Javier Jáuregui gemeinsam mit ihren Kindern, dem Chor der Musikschule Ísafjörður sowie weiteren Künstlerinnen und Künstlern aus der Region.

Das Zentrum ist ein gemeinsames Projekt der Basque Friends Association, des University Center of the Westfjords, der Kulturinstitution Albaola in Spanien, Haizebeg in Frankreich sowie des Hotels Djúpavík.

Mit der neuen Ausstellung soll die bewegte Geschichte der Basken in Island gewürdigt und das kulturelle Erbe zwischen Island und dem Baskenland sichtbar gemacht werden.

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