Grundversorgung in Islands dünn besiedelten Regionen: Fördermittel der Regierung vergeben

Infrastrukturminister Eyjólfur Ármannsson hat die Vergabe von Projektzuschüssen für ländliche Lebensmittelgeschäfte bestätigt, wie aus einer Mitteilung der Regierung hervorgeht. Insgesamt stehen 18 Millionen ISK für sechs Geschäfte in dünn besiedelten Regionen Islands zur Verfügung. Die Mittel gelten bis 2026 und sollen die Grundversorgung kleiner Gemeinden stärken. In Stöðvarfjörður und Þingeyri werden die Gelder insbesondere zur Wiedereröffnung von Geschäften genutzt.

Die Fördermittel dienen der Unterstützung von Lebensmittelgeschäften in abgelegenen Orten, um wichtige Grundversorgungsleistungen langfristig sicherzustellen. Gefördert werden sowohl Betriebskosten als auch Renovierungen und Automatisierungen. Grundlage ist der Strategische Regionalplan 2022–2036.

Insgesamt gingen zehn Anträge mit einem Gesamtvolumen von 64,4 Millionen ISK ein. Zuschüsse erhielten:

  • B12-Bryggjan ehf. in Þingeyri – 4 Millionen ISK
  • Bakka-Búðin ehf. in Reykhólar – 3 Millionen ISK
  • Hríseyjarbúðin ehf. in Hrísey – 3 Millionen ISK
  • Stöðfirska verzlunarfélagið ehf. in Stöðvarfjörður – 2 Millionen ISK
  • Verslunarfélag Drangsnes ehf. in Drangsnes – 3 Millionen ISK
  • Verzlunarfjelag Árneshrepps ehf. in Norðurfjörður – 3 Millionen ISK

Die Anträge wurden von einem dreiköpfigen Auswahlkomitee geprüft: Elín Gróa Karlsdóttir vom Isländischen Tourismusverband, Sigurður Árnason von der Regionalentwicklungsagentur als Vorsitzender sowie Snorri Björn Sigurðsson, ehemaliger Leiter der Entwicklungsabteilung der Regionalentwicklungsagentur. Bewertet wurde gemäß den Richtlinien des Infrastrukturministeriums und dem Regionalentwicklungsplan 2022–2036.

Titelbild Hafen und Geschäftshaus in Norðurfjörður / Mirjam Lassak

Mehr Islandnews

Latest articles

Related articles

spot_img