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    Zwei deutsche Teenagerinnen wegen Drogenschmuggels von Deutschland nach Island angeklagt – über 20.000 Tabletten sichergestellt

    Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei Teenager-Mädchen erhoben, die versucht haben sollen, mehr als 20.000 verschreibungspflichtige Tabletten per Flugzeug aus Deutschland nach Island zu schmuggeln. Die Mädchen kamen am 30. März mit einem Flug aus Frankfurt ins Land und führten die Medikamente versteckt in OxyContin-Verpackungen mit sich.

    Bei den sichergestellten Tabletten handelt es sich um Medikamente mit dem Wirkstoff Dimethylethonitasen, einem Derivat von Ethonitasen, das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Laut Anklage waren die Substanzen offenbar für den illegalen Weiterverkauf in Island bestimmt.

    Eine der Angeklagten ist die 2005 geborene deutsche Staatsbürgerin A. (vollständiger Name ist der Redaktion bekannt). Sie soll 12.200 Tabletten bei sich gehabt haben. Das zweite Mädchen, dessen Name aufgrund ihres Alters von 17 Jahren nicht veröffentlicht wurde, soll 7.850 Tabletten transportiert haben. Insgesamt wurden 20.050 Tabletten sichergestellt.

    Die Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen für beide Jugendlichen, die Einziehung der Tabletten sowie die vollständige Übernahme der Prozesskosten durch die Angeklagten.

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