Der Stadtrat von Reykjavík hat eine umfassende Überprüfung des Parkgebührensystems beschlossen. Dabei werden sowohl die bestehenden Parkzonen als auch die Umsetzung der Gebührenpflicht neu bewertet.
Geprüft werden dabei auch die Abläufe bei Änderungen von Tarifen, Zonen und zeitlichen Regelungen. Ziel ist ein klareres und besser anpassbares System.
Konkrete Maßnahmen beschlossen
Im Zuge der Entscheidung wurden mehrere Vorschläge angenommen:
- Die Gebühren in der zentralen Parkzone P1 werden überprüft
- Teile der Zone P2 sollen in die Zone P3 überführt werden, in der abends und an Wochenenden keine Gebühren anfallen
- Die Einführung einer Sonntagsgebühr wird erneut geprüft
- Das Parksystem in Wohngebieten wird überarbeitet, um Anwohnerkarten flexibler zu gestalten und Anträge zu vereinfachen
- Parkhäuser der Stadt sollen gezielter beworben und besser zugänglich gemacht werden
Beteiligung der Öffentlichkeit geplant
Sobald konkrete Anpassungen ausgearbeitet sind, sollen diese öffentlich vorgestellt werden. Da das System sowohl Einwohner als auch Besucher betrifft, ist eine Einbindung von Anwohnern und Interessengruppen vorgesehen.
Reykjavík reagiert mit der Überarbeitung auf zunehmenden Parkdruck und veränderte Anforderungen im Stadtverkehr. Anpassungen bei Zonen und Gebühren könnten die Nutzung des Parkraums künftig stärker steuern.
Noch ist offen, wann erste Änderungen umgesetzt werden. Klar ist jedoch: Autofahrer in Reykjavík müssen sich auf Anpassungen im Parksystem einstellen.
Titelbild: Straße von Reykjavik / Mirjam Lassak


